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Mietvertrag fristgerecht kündigen: Alle Fristen und Formalitäten 2026

Die Kündigung eines Mietvertrags gehört zu den häufigsten Vertragskündigungen in Deutschland. Doch die gesetzlichen Vorschriften sind streng: Formfehler oder falsche Fristen können die Kündigung unwirksam machen. Dieser Artikel gibt einen vollständigen Überblick über alle wichtigen Regelungen für Mieter und Vermieter.

Kündigungsfristen für Mieter

Für Mieter gilt eine einheitliche Kündigungsfrist von 3 Monaten. Diese Frist ist gesetzlich in § 573c BGB festgelegt und kann nicht zum Nachteil des Mieters verkürzt werden. Die Frist beginnt mit dem Zugang der Kündigung beim Vermieter und endet am letzten Tag des Monats.

Beispiel: Geht die Kündigung am 15. April beim Vermieter ein, endet das Mietverhältnis am 31. Juli (3 Monate ab Monatsende).

Kündigungsfristen für Vermieter

Für Vermieter gelten gestaffelte Fristen, die sich nach der Mietdauer richten:

Vermieter benötigen zudem ein berechtigtes Interesse für die Kündigung, etwa Eigenbedarf, erhebliche Vertragsverletzungen des Mieters oder wirtschaftliche Verwertung des Grundstücks.

Formvorschriften: Darauf müssen Sie achten

Eine Mietvertragskündigung muss zwingend schriftlich erfolgen (§ 568 BGB). Das bedeutet:

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Außerordentliche Kündigung (fristlos)

In bestimmten Fällen können Mieter oder Vermieter auch fristlos kündigen. Gründe für eine fristlose Kündigung sind:

Die fristlose Kündigung muss ebenfalls schriftlich erfolgen und den konkreten Kündigungsgrund nennen. Vor einer fristlosen Kündigung ist in vielen Fällen eine Abmahnung erforderlich.

Häufige Fehler bei der Mietkündigung

  1. Falsche Fristberechnung: Die 3-monatige Frist wird oft falsch berechnet – sie endet immer zum Monatsende
  2. Fehlende Unterschrift: Eine Kündigung ohne eigenhändige Unterschrift ist formunwirksam
  3. Nicht alle Mieter unterschrieben: Bei mehreren Mietern müssen alle unterschreiben
  4. Falscher Empfänger: Die Kündigung muss an den richtigen Vermieter adressiert sein (bei Eigentümergemeinschaften: alle Eigentümer)
  5. Kein Zugangsnachweis: Ohne Nachweis des Zugangs kann der Vermieter den Erhalt bestreiten

Vermeiden Sie diese Fehler, indem Sie unseren KündigungsGenerator verwenden. Das Tool erstellt ein rechtskonformes Schreiben mit korrekten Fristen und Formalitäten.